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Ellie ist da! Dexter-Rind Emma bringt gesundes Kalb zur Welt

Gepostet von am 2. August 2018 – 10:00Kein Kommentar

Das Ostsee Golf Resort Wittenbeck (OGRW) zeigt einmal mehr, warum er ein ganz besonderer Golfplatz ist: In der vergangenen Woche gebar Dexter-Kuh Emma ihr erstes Kalb – Ellie!

Dexter-Kuh Emma brachte in Wittenbeck ihr erstes Kalb zur Welt – Ellie!

Dexter-Kuh Emma brachte in Wittenbeck ihr erstes Kalb zur Welt – Ellie!

„Wir freuen uns riesig über unseren Nachwuchs, auch wenn er nie Golf spielen wird“, schmunzelt OGRW-Geschäftsführer Werner Gallas. Dabei bereichern Emma und Helena, eine weitere Dexter-Kuh, erst seit April das weitläufige Wittenbecker Golf Resort – und fühlen sich offenkundig dort wohl. Sie sind ein weiterer Beleg für das Engagement von Anno August Jagdfeld, nicht nur ökologisches Wirtschaften voranzubringen, sondern auch etwas für den Erhalt vom Aussterben bedrohter Tierrassen zu tun. Bei Dexter-Tieren handelt es sich um die kleinste europäische Rinderrasse, die dem Trend zum „Hochleistungsrind“, das auf immer mehr Masse und Größe gezüchtet wurde, fast buchstäblich zum Opfer gefallen und ausgestorben wäre.
So tummeln sich im OGRW inzwischen Flusskrebse, Bachforellen und Saiblinge im Wasser sowie Skudden und Deutsche Sperber an Land – eine vom Aussterben bedrohte Schafs- bzw. Hühnerrasse. Auch um die mehr und mehr gefährdeten Insekten sorgt sich das Ostsee Golf Resort Wittenbeck bereits seit Jahren – mit zwei eigenen „Insektenhotels“ und drei Wildbienenflächen.

Die nunmehr drei Dexter-Rinder, die ihren Ursprung in keltischen Bergrindern haben, sind ebenfalls sehr selten geworden. Dabei sind sie recht anspruchslos, werden ganzjährig draußen gehalten und haben nicht den Futterbedarf eines normalen Fleisch- oder Milchrindes. Dafür helfen sie dem Greenkeeping-Team, auch die schwer erreichbaren Gebiete der Wittenbecker Anlage, die in einer Wasserschutzzone liegen, auf natürliche Weise schonend in Schuss zu halten.

Gallas will dem ebenfalls zur Jagdfeld Gruppe gehörenden Gut Vorder Bollhagen zwar keine Konkurrenz machen. „Aber bei drei Rindern wollen wir es nicht belassen. Der Stammbaum unserer Mädels ist so gut, dass es sicher noch mehr Nachwuchs geben wird.“

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