Heiligendamm jetzt offiziell Seeheilbad – aber wie lange noch?

Die langjährige Arbeit hat sich gelohnt: Deutschlands erstes Seebad, Heiligendamm, darf sich jetzt auch dauerhaft Seeheilbad nennen. Das hat Birgit Hesse, Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, heute bekanntgegeben.

Die langjährige Arbeit hat sich gelohnt: Deutschlands erstes Seebad, Heiligendamm, darf sich jetzt auch dauerhaft Seeheilbad nennen. Das hat Birgit Hesse, Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, heute bekanntgegeben.

Darauf haben alle, die Heiligendamm nach vorne bringen wollen, lange gewartet. Jetzt endlich gibt es die offizielle Auszeichnung des Ortes als staatlich anerkanntes Seeheilbad. „Unsere jahrelange Arbeit hat sich ausgezahlt. Wir sind stolz darauf, maßgeblich dazu beigetragen zu haben, dass Heiligendamm dieses wichtige Prädikat bekommt“, freut sich Hans Schlag, der als Geschäftsführer der Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH) dafür die Verantwortung trug. Denn es war allen voran die ECH, die nicht nur die Idee dazu hatte, sondern auch zentrale Bausteine geliefert hat, die für die staatliche Anerkennung wichtig waren.

Dazu zählt etwa der Heiligendammer Kurwald, den die ECH für mehr als 500.000 Euro neu angelegt und im Mai 2009 der Öffentlichkeit übergeben hat (siehe ZUKUNFT HEILIGENDAMM, Ausgabe Mai 2009, Seite 5).

Er ist heute das Entree für viele erstmals nach Heiligendamm reisende Tagestouristen, das sie durch den Wald direkt zur Strandpromenade führt. Der mit zahlreichen neuen Sitz- und Verweilgelegenheiten ausgestattete Erholungswald wird aber auch gerne von den Patienten der Median Klinik, den Gästen des Grand Hotel Heiligendamm und natürlich den Einheimischen genutzt. Die ECH stellt den ihr gehörenden Kurwald aber nicht nur der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung, sondern übernimmt auf eigene Kosten auch die Pflege des Waldes.

Zukunft-Heiligendamm-Kurwald-ECH-Seeheilbad

Ziel erreicht: ECH-Geschäftsführer Hans Schlag (l.) und Bad Doberans Vize-Bürgermeister Norbert Sass (r.) freuen sich über die Fertigstellung des Kurwaldes im Mai 2009. Foto: ECH

Umso schöner also, dass das Engagement der ECH jetzt die Früchte trägt, die sich etwa auch Doberans Vize-Bürgermeister Norbert Sass bei der Eröffnung 2009 erhofft hat:  „Der Kurwald ist sehr wichtig für Bad Doberan. Er ist eine wesentliche Voraussetzung für den Antrag auf dauerhafte Anerkennung als Seeheilbad. Daher sind wir sehr froh, dass er jetzt fertig gestellt ist.“

Übrigens: Die Fertigstellung des Kurwaldes durch die ECH ist in just jenem Grundlagenvertrag geregelt, den die Stadt jetzt aufheben will (siehe Bad Doberan zementiert Stillstand in Heiligendamm). Ohne diesen wäre Heiligendamm heute also nicht zum Seeheilbad erkoren worden. Viel schlimmer: Eine Vertragskündigung durch die Stadt hieße, dass der Status´ Heiligendamms als Seeheilbad in Frage gestellt würde.

Die ECH teilt daher ausdrücklich die Hoffnung von Sozialministerin Birgit Hesse (SPD), dass „die weitere Sanierung des Ortes voran geht und Heiligendamm wieder den Glanz früherer Jahre bekommt.“ Die Stadt Bad Doberan hat es in der Hand, dafür endlich die Voraussetzungen zu schaffen und ihre Blockadepolitik zu beenden.

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