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17. April 2019 – 17:00 |

Nachdem Sanierung und Verkauf der historischen Strandvillen in Deutschlands erstem Seebad mit großen Schritten vorankommen, wird Heiligendamm jetzt um einen kulinarischen Leuchtturm reicher: Pünktlich um zwölf Uhr mittags eröffnet Gründonnerstag das neue MEDINIS, das mit klassischer italienischer Küche auf höchstem Niveau aufwartet.

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Leserbrief: Was passiert mit dem Alexandrinen-Cottage?

Gepostet von am 12. Oktober 2012 – 12:304 Kommentare

Unser Leser W. Theilen aus Zetel hat der Redaktion einen Leserbrief geschrieben und fragt darin nach der Zukunft des Alexandrinen-Cottages. Anlass für uns, kurz die aktuelle Situation beim Wiederaufbau der „Weißen Stadt am Meer“ zu beleuchten. 

Hallo Herr Dr. Plöger,

als Heiligendamm- und Kühlungsborn-Fans fiebern wir immer wieder der neuen Heiligendamm-Zeitung entgegen. Die neue Ausgabe ist ja wieder einmalig gelungen. Da haben Sie und Ihre Mitarbeiter wieder sehr gute Arbeit geleistet.

Leider hat unsere „Urlaubs-Kasse“ noch nicht ausgereicht, einmal im Grandhotel zu wohnen, aber bei unseren Urlauben an der Ostsee kehren wir wenigstens regelmäßig im Grandhotel-Café ein und genießen  dort die Grandhotel-Atmosphäre; übrigens: Viel freundlicher und einladender würde die GH-Kurhaus-Terrasse u.E. wirken, wenn die Terrassen-Möbel einmal mit ein wenig Teaköl aufgefrischt würden, eben 5*+.

Immer wieder streifen wir  bei unseren Café-Besuchen dann gern durch den Park und auch um das „Haus Weimar / Alexandrinen-Cottage“ herum und bewundern den Stil dieses Hauses, das ja auch in diesem Zustand „ein Gesicht“ hat. Leider wird es ohne Renovierung so nicht besser, wird aber hoffentlich auch weiter erhalten. Wenn wir immer mal wieder dieses Haus als Filmkulisse sehen (zuletzt in „Das Blaue vom Himmel“ mit Hannelore Elsner) springen wir immer auf und sagen: Das ist ja „unser Haus Weimar“!!!

Mit großem Interesse verfolgen wir auch die Entwicklung der „Villa Perle“ und die weitere Entwicklung der anderen Kavaliers-Häuser.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Team ein schönes Wochenende, viel Erfolg und machen Sie weiter so!!!

 

Mit freundlichen Grüßen

W. Theilen

Zetel

 

 

Lieber Herr Theilen,

haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre freundlichen Zeilen! Wir freuen uns sehr darüber, denn die Menschen haben es oft an sich, dass sie sich gerne schnell und lautstark beschweren, wenn ihnen etwas missfällt, aber selten Lob aussprechen, wenn ihnen etwas gefällt. Umso schöner, dass Sie eine Ausnahme sind! Das spornt uns an weiterzumachen.

Baustopp: Aktuell sind der ECH auch bei der geplanten Sanierung des Alexandrinen-Cottages die Hände gebunden. Foto: Niteshift

Zu Ihrer Frage kann ich Ihnen sagen, dass das Alexandrinen Cottage genauso wie alle anderen historischen Häuser in Heiligendamm Stück für Stück saniert werden soll. Als Heiligendamm-Fan haben Sie sicher schon gesehen, dass das „Haus Krone“ inzwischen saniert und bezogen ist, das benachbarte Marien Cottage ist ebenfalls saniert. Und noch in diesem Jahr, wohl im November, kommen die Arbeiten an der „Villa Perle“ zu ihrem Abschluss.

Aktuell indes sind wir einer erneuten Blockade seitens der Behörden ausgesetzt. Unsere Anträge auf Verlängerung der Baugenehmigungen wurden plötzlich nicht verlängert. Die angegebenen Gründe sind nicht nachvollziehbar und gehen an der Sache vorbei. Vielleicht haben Sie darüber schon etwas in der Zeitung gelesen. Ohne eine Baugenehmigung aber, das ist klar, dürfen wir nicht bauen oder sanieren. So sind uns derzeit leider und nicht zum ersten Mal die Hände gebunden. Wir hoffen, dass unserem Widerspruch stattgegeben wird und wir nicht vor Gericht ziehen müssen. Das würde sicherlich Jahre dauern. Damit ist niemandem geholfen – weder Land, Kreis, Stadt noch uns. Wir setzen auf die Vernunft der politisch Verantwortlichen, es liegt jetzt allein in ihrer Hand.

 

Herzliche Grüße für ein schönes Wochenende sendet Ihnen

Dr. Christian Plöger,

Chefredakteur

4 Kommentare »

  • Erika Grellmann sagt:

    Wie macht man das, wenn man im Hotelgelände Kaffee trinken möchte. Auch wir lieben Heiligendamm und würden dies gerne tun, wenn wir ab 27.10. wieder in Kühlungsborn sind.
    Wir wünschen uns, dass die Entwicklung Heiligendamms nicht weiter behindert wird. Es ist so so schade, dass die Negativschlagzeilen so im Vordergrund stehen. Warum nur?
    Eine gute Zeit

    • Redaktion sagt:

      Liebe Frau Grellmann,

      generell sind Tagesgäste in den Restaurants und in der Bar des Grand Hotels stets willkommen. Am Haupteingang gibt es extra einen Eingang für Tagesgäste, die im Grand Hotel etwas verzehren oder die kulturellen Veranstaltungen besuchen möchten. Betätigen Sie dort bitte die Klingel. Beim Doorman oder bei den Mitarbeitern an der Rezeption können Sie sich dann nach dem Weg erkundigen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt in Heiligendamm!

  • Elke Finck sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Auch ich bin schon seit über 20 Jahren ein riesiger Heiligendamm Fan, Ich denke so etwas schönes gibt es zumindest in Deutschland nicht noch einmal. Schade, dass man erst die letzten 3 Jahre sieht ,dass es ein bißchen wiedergeht, Abgesehen vom Grandhotel. Warum wurde es solange hinausgezögert, warum wurde die Häuser der Perlenkette nicht einzelt mit auflagen verkauft. So könnte man im Erdgeschoss, vielleicht kleine Läden verpachten, wäre ja schon eine große Bereicherung für die schöne weiße Stadt. Könnte man nicht schon mit der leerstehenden Pizzierra anfangen als Ladenlokal umzubauen. Ein kleines Cafe, mit WC für „Männlein und Weiblein“ getrennt. Ist ja leider in der Eisdiele nicht der Fall, seidenn es wurde geändert. Zum Ladenlokal wäre schön, wenn man auch einmal direkt vor Ort eine Ansichtskarte und Urlaubserrinnungen kaufen könnte.
    Wenn ich die finanzellen Mittel hätte, hätte ich mir schon mein Traumhaus Villa Hirsch gekauft, da hätte ich meine eigenen Vorstellungen dieses Haus zum Anziehungspunkt zu machen. Ich wünsche Ihnen weiterhin ein glückliche Hand und freue bei jeden Urlaub, wieder einen Fortschritt zu entdecken.

    Viele Grüße aus Herford NRW
    Elke Finck

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