Richtigstellung zur dpa-Meldung vom 24. März 2013

Aufgrund einer fehlerhaften Meldung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) haben etliche Medien heute leider fälschlicherweise berichtet, Anno August Jagdfeld sei der Ansicht, das Grand Hotel Heiligendamm sei nicht zu retten. Die Nachrichtenagentur dpa hatte gestern geschrieben: „Jagdfeld: Grand Hotel Heiligendamm ist definitiv verloren“. Das hat Jagdfeld nie gesagt.

Aufgrund einer fehlerhaften Meldung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) haben etliche Medien heute leider fälschlicherweise berichtet, Anno August Jagdfeld sei der Ansicht, das Grand Hotel Heiligendamm sei nicht zu retten. Die Nachrichtenagentur dpa hatte gestern geschrieben: „Jagdfeld: Grand Hotel Heiligendamm ist definitiv verloren“. Das hat Jagdfeld nie gesagt.

Jagdfeld hat vielmehr in dem zugrundeliegenden Interview mit dem Magazin „Der Spiegel“ erklärt, das Geld der Anleger, die in das Grand Hotel Heiligendamm investiert haben, sei verloren – nicht aber das Grand Hotel als solches. Wörtlich dazu heißt es im „Spiegel“-Interview:

SPIEGEL: Ein anderes Ihrer Vorzeigeprojekte

im Osten ist das Grand Hotel Heiligendamm.

Wie sieht es da aus?

Jagdfeld: Ähnlich. Der Anleger bekam die

Hälfte vom Finanzamt zurück, den Rest

muss man leider abschreiben.

SPIEGEL: Unabänderlich?

Jagdfeld: Das ist definitiv verloren, da

kommt auch nichts mehr. Wobei es mir

für die Anleger von Heiligendamm besonders

leid tut, weil die Leute mit Herz

dabei waren. …

 

Die Äußerung von Anno August Jagdfeld „Das ist definitiv verloren, da kommt auch nichts mehr“ bezieht sich also zweifelsfrei nur auf das Kommanditkapital der Anleger, nicht aber auf das Grand Hotel selbst.

Das Grand Hotel Heiligendamm hat nach Einschätzung von Anno August Jagdfeld sehr wohl eine gute Zukunft vor sich, wenn vor allem zwei Voraussetzungen erfüllt sind:

1. „Die Politik muss endlich konstruktiv und nachhaltig die Entwicklung von Heiligendamm unterstützen anstatt bsw. geschäftsschädigende Wege durch das Hotelgelände zu fordern.

2. Das Grand Hotel braucht Investitionen in saisonverlängernde Maßnahmen, um die Belegung im Winterhalbjahr zu steigern.“

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